Prolog: Fastentuch


Der folgende Zyklus enth lt 34 Gedichte, in denen sich konkrete Texte aus dem Alten und Neuen Testament widerspiegeln.

  Jedes einzelne davon versucht im Leser das wohl Bekannte und Vertraute und dadurch unweigerlich auch das in Gedanken und Gef hl 'Festvertaute' neu zu l sen.

  Durch eine Neuverortung von bisher vertraut Geglaubtem im Sprachraum des Lesers soll sich Freiraum f r eine pers nliche Neudeutung biblischer Inhalte entfalten. So kann Gottes Wort in sich neu offenbarender Lebendigkeit erfahren werden.
Dem Leser wird dabei einiges zugemutet: Gewohntes in Wortgebrauch und Metrik finden sich oftmals nur rudiment r wieder. Dies geht hin bis zu neuen Wortsch pfungen die in Schrift und Laut bewusst Mehrdeutigkeit bzw. Doppelsinn verk rpern sollen. Dabei ist die Form nie Selbstzweck, sondern soll in jeder Phase des Gedichts das Wesentliche am Gesagten unterst tzen.
Der vorliegende Zyklus h lt sich in der Textauswahl an die Motive des Freisinger Fastentuches von Ernst Wengert.


» Fastentuch




Illustrierte Gedichte lassen sich  nach Bild  ↓↓  ebenso wie  nach Titel ↑↑  ansteuern:


Aufbruch (2.Mose)
 


Die Weise Melchisedechs (1.Mose)
 


Dornbusch (2. Buch Mose)
 


Eingebildet (1. Buch Mose)
 


Einzug (Luk.19)
 


Farbenbund (1.Mose)
 


Fleischwort (Luk.2)
 


Haltet ihr mich? (Matt.16)
 


Hiob (Buch Hiob)
 


Kana (Joh.2)
 


Lebensbrot (Joh.6)
 


Manna (2. Buch Mose)
 


Netzwerk (Luk.5)
 

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