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Sie ziehen durchs Schilfmeer, sie rufen: "So hilf Herr! Die mächtigen Streiter, die raubenden Reiter, die schwingenden Schwerter, das ganze ägyptische Heer sind hinter uns her." |
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Sie ziehen durchs Schilfmeer einher Hand an Hand. Die wankenden Wasser rauschend, so mächtig verdächtig sind wie eine Wand. Doch immer vor Augen am Horizont-Rand liegt es im Trock'nen, das verheißene Land. |
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Sie ziehen durchs Schilfmeer die feindlichen Wagen so prächtig und schwer, noch niemals geschlagen zücken Schilder und Speer. Gleich wird man sie haben ... Doch Gott gibt Gewähr und, ohne zu zagen, stürzen mit einem mächtigen Satz die würgenden Wasser zurück an ihren gebotenen Platz. |
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Wir zogen durchs Schilfmeer trockenen Fußes einher, wird von nun an man sagen. Verjubelt ist Heulen und Klagen, zu Glauben geläutert zweifelndes Fragen. Kraft und Stärke ist uns der Herr! Viel Zukunft von nun an werden wir wagen, denn gütig ist Er. Feindliche Rosse, Reiter und Wagen wirft er ins Meer. |
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Doch werden wir Ihm am Ende, wenn sie uns wieder jagen, glauben, dass die wankenden, würgenden Wasser uns tragen? |
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Gedicht: Schilfmeer |
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Sie ziehen durchs Schilfmeer, sie rufen: "So hilf Herr! Die mächtigen Streiter, die raubenden Reiter, die schwingenden Schwerter, das ganze ägyptische Heer sind hinter uns her." |
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Sie ziehen durchs Schilfmeer einher Hand an Hand. Die wankenden Wasser rauschend, so mächtig verdächtig sind wie eine Wand. Doch immer vor Augen am Horizont-Rand liegt es im Trock'nen, das verheißene Land. |
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Sie ziehen durchs Schilfmeer die feindlichen Wagen so prächtig und schwer, noch niemals geschlagen zücken Schilder und Speer. Gleich wird man sie haben ... Doch Gott gibt Gewähr und, ohne zu zagen, stürzen mit einem mächtigen Satz die würgenden Wasser zurück an ihren gebotenen Platz. |
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Wir zogen durchs Schilfmeer trockenen Fußes einher, wird von nun an man sagen. Verjubelt ist Heulen und Klagen, zu Glauben geläutert zweifelndes Fragen. Kraft und Stärke ist uns der Herr! Viel Zukunft von nun an werden wir wagen, denn gütig ist Er. Feindliche Rosse, Reiter und Wagen wirft er ins Meer. |
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Doch werden wir Ihm am Ende, wenn sie uns wieder jagen, glauben, dass die wankenden, würgenden Wasser uns tragen? |
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Bibelstelle – 2. Mose 14,13 –14 (Luther) |
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Mose sprach zum Volk: Fürchtet euch nicht, steht fest und seht zu, was für ein Heil der HERR heute an euch tun wird. Denn wie ihr die Ägypter heute seht, werdet ihr sie nimmermehr sehen ewiglich. |
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Der HERR wird für euch streiten, und ihr werdet stille sein. |
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â€â™€ Meditation |
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Ich stehe zwischen Angst und Zukunft. Hinter mir das, was mich jagt. Vor mir Wasser, das keinen Weg verspricht. |
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Ich höre den Ruf, nicht zu fliehen und nicht zu kämpfen, sondern stehen zu bleiben. |
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Vielleicht ist Vertrauen heute kein Gefühl, sondern ein Schritt. Ein Schritt zwischen Wänden aus Angst, getragen von einer Verheißung, die ich noch nicht beweisen kann. |
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Ich weiß, wie schnell Jubel verklingt und Zweifel zurückkehrt. Darum bitte ich nicht um Gewissheit, sondern um Mut für den nächsten Schritt. |
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â“ Fragen für den Tag |
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1. Wo fühle ich mich gerade bedrängt oder verfolgt? 2. Was liegt hinter mir, was vor mir? 3. Wo wünsche ich mir einen schnellen Ausweg? 4. Was könnte heute mein nächster kleiner Schritt sein? 5. Wem oder was vertraue ich, wenn die Angst zurückkehrt? |
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Gebet |
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Gott, ich stehe zwischen Ufer und Tiefe. |
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Nimm mir nicht jede Angst, aber gib mir Mut zum Gehen. |
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Streite Du für mich, wenn mir die Kraft fehlt. |
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Lehre mich zu glauben, dass auch wankende Wasser tragen können. |
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Körperübung |
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**"Den Schritt wagen."** |
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Stelle dich aufrecht hin. Spüre beide Füße fest am Boden. |
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Hebe beim Einatmen langsam einen Fuß an. Beim Ausatmen setze ihn bewusst einen Schritt nach vorn. |
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Wechsle die Seite. Atme ruhig weiter. |
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Beim Einatmen: *Ich stehe im Sturm.* Beim Ausatmen: *Ich gehe trotz Sturm.* |
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Wiederhole dies einige Male. |
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Abendreflexion |
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Wo bin ich heute stehen geblieben aus Angst? Wo habe ich einen Schritt gewagt? Was hat mich getragen? Wofür finde ich Gründe dankbar zu sein? |