Zu Nain (Luk.7)


Die Totenträger bleiben stehen,
sobald
der Geistträger hinzutritt und
berührt.

 
Bild: Nain_03 (Quelle: pixabay.com)

Sein "Ja" trotzt unserem täglichen "Nain".

 
Bild: Nain_04 (Quelle: pixabay.com)

Weine nicht, steh auf!
Jüngling "Hoffnung" rede, sag:
"Mein Tod hat nicht
mehr
das letzte Wort."

 
Bild: Nain_02 (Quelle: pixabay.com)

11.04.2012  ↑    




Epilog: Zu Nain (Luk.7)



Gedicht: Zu Nain (Luk.7)

  Die Totenträger bleiben stehen,
sobald
der Geistträger hinzutritt und
berührt.

  Sein "Ja" trotzt unserem täglichen "Nain".

  Weine nicht, steh auf!
Jüngling "Hoffnung" rede, sag:
"Mein Tod hat nicht mehr
das letzte Wort."

 
Bibelstelle – Lukas 7,11 –17 (Luther)

  *Und es begab sich danach, dass Jesus in eine Stadt ging, die heißt Nain; und viele seiner Jünger gingen mit ihm und viel Volk.
Als er aber nahe an das Stadttor kam, siehe, da trug man einen Toten heraus, der der einzige Sohn seiner Mutter war; und sie war eine Witwe.
Und als der Herr sie sah, jammerte ihn ihrer, und er sprach zu ihr: Weine nicht!
Und trat hinzu und rührte den Sarg an; und die Träger standen still.
Und er sprach: Jüngling, ich sage dir, steh auf!
Und der Tote richtete sich auf und fing an zu reden; und er gab ihn seiner Mutter.
Und es kam sie alle Furcht an, und sie priesen Gott und sprachen: Es ist ein großer Prophet unter uns aufgestanden; und: Gott hat sein Volk heimgesucht.*

 
â€â™€ Meditation

  Ich stehe an den Orten meines Stillstands.
Da, wo ich trage,
was schwer geworden ist.

  Ich merke, wie Du hinzutrittst.
Wie Du nicht ausweichst.
Wie Du berührst.

  Ich höre Dein Wort:
"Weine nicht."
Nicht als Verbot,
sondern als Zuspruch zum Leben.

  Ich lasse zu,
dass Hoffnung in mir aufsteht
und neu zu reden beginnt.

 
â“ Fragen für den Tag

  1. Was trage ich gerade mit mir herum?
2. Wo ist etwas in mir zum Stillstand gekommen?
3. Wo sehne ich mich nach Berührung?
4. Welches "Nein" bestimmt mich im Moment?
5. Wo könnte Dein "Ja" heute Raum gewinnen?

 
Gebet

  Jesus,
Du trittst hinzu,
wo ich stehen bleibe.
Du berührst,
was ich kaum noch anfassen kann.

  Sprich Dein Wort in meine Trauer.
Richte auf,
was in mir am Boden liegt.
Lass Hoffnung wieder reden
in meinem Leben.

 
Körperübung

  **"Ich halte an – ich lasse berühren."**

  Stelle dich aufrecht hin.
Lege eine Hand auf dein Herz,
die andere locker an die Seite.

  Beim Einatmen:
halte einen Moment inne.

  Beim Ausatmen:
lass die Schultern sinken
und öffne die Hand am Herzen leicht.

  Wiederhole dies fünfmal ruhig.

 
Abendreflexion

  Wo bin ich heute stehen geblieben?
Wo habe ich Berührung zugelassen?
Wo ist Hoffnung leise aufgestanden?
Wofür bin ich dankbar?



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