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Vivat David, wundersamer Wortwender, dein Reden verschweigt sich nicht an Batsebas Lippen, noch bleibst du wortlos im Wortschwall der Riesen schleuderst du deine Antwort mit aller Kraft gegen alles, was dir die Stirn bietet, wortergeben durchklingt dein Saitenspiel die Zeit, unverhallt. |
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Vivat David, in deinen Wortraum wohnt das Wahrwort wahrhaftig kraftschön, gestaltvoll. Verwortet im Haus des Herrn baust du die Mauern Jerusalems auf deinem Wortstamm blüht Salomons Weisheit auf immerdar holst du das Prophetenwort heim und verfreust dich unverschämt in seiner Gegenwart. |
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Vivat David, wer auf deinen Fels baut, der ist behirtet, umtröstet von Stock und Stab. Auch wenn er schluchzt in tiefer Totschattenschlucht, wird das Wohnwort um ihn sein, bis der Becher wieder überfließt ins Immerdar. |
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Gedicht |
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Vivat David, wundersamer Wortwender, dein Reden verschweigt sich nicht an Batsebas Lippen, noch bleibst du wortlos im Wortschwall der Riesen schleuderst du deine Antwort mit aller Kraft gegen alles, was dir die Stirn bietet, wortergeben durchklingt dein Saitenspiel die Zeit, unverhallt. |
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Vivat David, in deinen Wortraum wohnt das Wahrwort wahrhaftig kraftschön, gestaltvoll. Verwortet im Haus des Herrn baust du die Mauern Jerusalems auf deinem Wortstamm blüht Salomons Weisheit auf immerdar holst du das Prophetenwort heim und verfreust dich unverschämt in seiner Gegenwart. |
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Vivat David, wer auf deinen Fels baut, der ist behirtet, umtröstet von Stock und Stab. Auch wenn er schluchzt in tiefer Totschattenschlucht, wird das Wohnwort um ihn sein, bis der Becher wieder überfließt ins Immerdar. |
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Bibelstelle – Psalm 23,1 –4 (Luther) |
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Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen. |
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Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich. |
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â€â™€ Meditation |
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Ich höre Davids Stimme zwischen Mut und Bruch. Nicht glatt, nicht unangefochten, aber getragen. |
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Worte werden bei ihm nicht Schmuck, sondern Halt. Sie bauen, trösten, richten auf. |
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Ich spüre meine Sehnsucht nach einem Fels, der bleibt, nach einem Wort, das mich behirtet, wenn Wege dunkel werden. |
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Vielleicht ist Zuversicht heute kein Überschwang, sondern das stille Wissen: Ich bin umgeben vom ewigem Hirten. Mein Becher darf wieder überfließen. |
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â“ Fragen für den Tag |
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1. Welche Worte tragen mich, wenn ich unsicher werde? 2. Wo suche ich Halt: in mir oder jenseits meiner Kraft? 3. Was bedeutet mir das Bild vom Hirten heute? 4. Wo erfahre ich Geborgenheit, trotz Bruchstellen? 5. Wofür kann ich heute dankbar loben? |
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Gebet |
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Gott, Du gibst mir Worte, wenn mir die Stimme fehlt und Du in Deiner Liebe zu mir schweigst. |
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Sei mein Fels, wenn ich wanke. Sei mein Hirte, wenn ich mich in meiner Wüste verlaufe. |
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Lass mein Leben ein Lied werden, getragen von Deinem Wort immerdar. |
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Körperübung |
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**"Behütet stehen."** |
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Stelle dich ruhig hin. Spüre den Boden unter deinen Füßen. |
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Lege eine Hand auf die Brust, die andere locker an die Seite. |
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Atme ruhig ein und aus. Beim Einatmen: *Ich bin behütet.* Beim Ausatmen: *Ich lasse los.* |
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Bleibe einige Atemzüge in dieser Haltung. |
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Abendreflexion |
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Wo habe ich mich heute getragen gefühlt? Welches Wort oder Bild hat mir Halt gegeben? Wofür durfte mein Becher überfließen? Was gibt mir Grund zur Dankbarkeit? |