Manchmal


Manchmal bin ich so leer.
Nichts bedeutet mir mehr
als hoffendes Sein.
Mein Sinn fällt schwer
wie ein Stein
durch meiner Seele
unendlichen Raum.

  Manchmal ist alles versponnen.
Trotz aller Mühe ist nichts gewonnenen
als trostloses Glimmen.
Mein Traum ist zerronnen.
Ich fühle mich schwimmen
durch meiner Seele
unendliches Meer.

  Manchmal fehlt mir Dein Blicken,
das sich in Dir Verstricken
mit liebendem Wort.
Dein Augenblicken will mich entdrücken
heraus aus dem verklemmenden Ort
will die unendliche Seele endlich befrei'n
heraus aus dem verzwänglichen Mein.

1.06.2018    



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© WolfgangJohannesWelk ( wjw@reimquelle.de )

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