Du sehnst Dich


Herr, du sehnst dich zurück zu mir,
willst aus dem Dort in mein Hier.
Du schenkst Dich im Fort
durch Zeiger und Ort,
bis ich es spür',
Dein dienendes Da.

 
Bild: Sehnsucht01 (Quelle: pixabay.com)


Sie sagen: "Sieh da, schau dort!
Gott ist längst fort
und der Himmel ist blau.
Wir wissen genau,
er ist nicht hier,
ist nicht mit dir."

 
Bild: HimmelWolken02 (Quelle: pixabay.com)

Herr, wie wirkst Du verwoben!
Du bist nicht dort oben,
sitzt nicht im All.
Du hast Dich zerstoben
am Anfang im Knall
Jetzt lebst Du in den Winden,
die alles verbinden.

 
Bild: Urknall01 (Quelle: pixabay.com)

Sogar umfasst Du das Nichts
und selbst im Schatten des Lichts
wirkt Dein ewiges Strahlen.
Selbst Du, Herr des Gerichts,
leidest unsägliche Qualen
um das Trennen des Deinen
in ewiger Treue zu einen.

 
Bild: Weltall01 (Quelle: pixabay.com)


19.01.2019    



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© WolfgangJohannesWelk ( wjw@reimquelle.de )

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