Betauben


Du willst mich betauben
mit friedlichem Öl,
willst mein Falken mir rauben
mit tränendem Glauben
und lieblichem Tun.

  Ach, ahnt' ich Dein Lieben
Dein immerndes Da,
ich säh' allem Zweifel zerstieben
und blieb nicht vertrieben
im wimmernden Fort.

  Du willst mich beschwingen
mit verflügelter Kraft,
willst mich dem Rauben entringen
mit heilenden Dingen
aus himmlischem Nun.

23.09.2018    



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© WolfgangJohannesWelk ( wjw@reimquelle.de )

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