Wohlfahrtslied nach Psalm 129


Sie haben mich viel bedrängt von meiner Jugend auf,
das kannst Du getrost sagen.
Sie haben Dir keinen Meter geschenkt vom Lebenslauf
selbst dies ließ Dich niemals verzagen.

  Hinter Deinem Rücken wurde beständig gepflügt und gewendet
so manche Furche lang und verletzend getrieben.
Doch der Weltenbesteller, der alles vollendet,
hat Dir die fesselnden Seile der Feinde zerrieben.

  Ach, dass sich schäme und weiche
alles, was Dein Herz noch erschreckt!
Ach, dass Niedriges Dich niemals erreiche
und das Hohe Dich schützend bedeckt!

  Alles soll in Deinem Strahlen verblassen,
noch bevor das Übel für immer vergeht.
So kann kein Tod dich jemals erfassen
und Dir wird man alles erlassen.

  Und keiner, der jemals den Schritt mit dem Deinen gelenkt,
soll sagen können, Du wärst nicht vom Himmel beschenkt.
So sei nun besprengt im Namen des Herrn,
sei einfach ein Segen, habe dich gern!

17.06.2006    



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© WolfgangJohannesWelk ( wjw@reimquelle.de )

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