Viel Zorn


Viel Zorn und dunkler Sinn
vergnügt sich noch in meinem Herzen.
Ich fürchte, ich komme nicht umhin,
diese Torheit auszumerzen
unverzüglich, unermüdlich.

  Allein mir mangelt es an Macht und Wissen,
um sie zu fangen und zu binden,
da sie zutiefst in mich hineingerissen,
kann ich ihr Versteck nicht finden,
um sie zu greifen, sie zu schleifen.

  Oh' Christus, offenbar' mir meine Schatten!
Ich will nur Deinen Augenblick erhaschen,
dann kann ich diese Übelkeit bestatten.
Und web' mich ein mit tausend Maschen
in Deine Gnade fort und fort.

25.09.2017    



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© WolfgangJohannesWelk ( wjw@reimquelle.de )

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