Verfolge mich


Verfolge mich Herr!
Ich bin zu zerflohen.
Die Schlangen, die Schatten,
wie sie mich bedrohen!
Mir watet die Seele im Tod
zwischen Knochen und Rohem.
Sie ahnt noch die göttlichen Matten
und sieht doch nur Erde und Ratten.

  Verfolge mich Herr!
Ich bin so geflüchtet,
hab' meine Schmerzen
aus Ängsten gezüchtet.
Mein Leib zeigt die Not.
Wie ist er versüchtet.
Höre mich mehr!
Schenk mir Dein Brot!
Folge ich Herr?

26.02.2017    



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© WolfgangJohannesWelk ( wjw@reimquelle.de )

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