Unversinnt


Ach, würdest Du mir
unversinnt genügen,
in Wahrheit sein
im Geist vereint,
nicht missen müßt' ich
all des Fleisches Lügen.
Doch ich
will weiterhin mich trügen
mit Dunkelheit und falschem Schein.

  Ach, würdest du mich
tiefer noch verwerden
fort, wo Lüge sprüht
und Trug gedeiht.
Immer miss' ich schmerzlich
Deine gnädigen Gebärden.
Doch Du
pflügst meinen Acker weiter auf der Erden,
bis mein Versinntes wieder sieht.

21.01.2017    



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© WolfgangJohannesWelk ( wjw@reimquelle.de )

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