So viele Dinge


So viele Dinge, die drängen.
So viele drängende Dinge.
Unabdringlich
drängt mich
Dein Fluch.

  So viele Geister, die gieren.
So viele gierende Geister.
So viele Heizer, die schüren
in mir dringliche Glut
an Herzen und Nieren.
Ist alles dringlich
und nichts mehr abdinglich,
so werd ich alles verlieren.

  Sei Du doch mein Drängen,
das Ziel meiner Hast.
Nimm meinen Zeitraum,
den kurzen, den engen
in Deinem Worttraum
mit seinen unendlichen Längen
entgegen!

  Bezwing' all mein Zwängen!
Schenk' reuige Rast!
Lehr' mich zu lassen
und zu erfassen:
Seit ewiger Zeit schon
trägst Du meine Last.

9.01.2011    



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© WolfgangJohannesWelk ( wjw@reimquelle.de )

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