Nichts


Nichts durchfällt mich
wie Steine den Rost.
Nichts vergällt mich
wie Blumen der Frost.
Nichts erhält mich.
Nichts gibt mir Trost.

  Nur Du bist mir Licht,
wenn ich weile im Nicht.

  Alles durchdringt mich
wie Pfeile die Nacht.
Alles bezwingt mich
wie Kräne die Fracht.
Alles entschwingt mich.
Alles schürt den Verdacht.

  Nur Du bist mein Traum,
wenn ich weile
im atemleeren Raum.

12.02.2017    



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© WolfgangJohannesWelk ( wjw@reimquelle.de )

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