Im Ich


Im Ich bin ich Dir fern.
Im Du bist Du mir nah.
Mein Ich erhältst Du gern.
Dein Du macht mir gewahr:
Mich hält die Hand des Herrn.

  Im ich bin ich mir fern.
Im Du komm' ich mir nah.
Mein Du vermehrst Du gern.
Mein Ich birgt viel Gefahr.
Mich führt die Hand des Herrn.

  Ja, ganz Gunst willst Du mir sein,
in dunkler Nacht der hellste Stern,
entwindest mich dem selbstverichten Schein
so wirverbunden,
dem Ich entwunden
ziehst Du wundenvoll und rein
auf blutgekrönter Gnade
als König bei mir ein.

9.03.2017    



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© WolfgangJohannesWelk ( wjw@reimquelle.de )

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