Einklingen


Wann klingst Du Dich ein?
Wann schwingst Du herein,
mein wortreicher Held,
mit wehenden Fahnen
in mein zerschundenes Feld,
in meine schützenden Gräben
mit helllichten Fanfaren
durch die toten Gebeine
über die verschlingernden Steine hinein in die blutenden Wunden
heraus aus den schreienden Stunden?

  Wann klingst Du Dich ein?
Ich will ein Klingen verspüren.
Zerkling' alle schallstummen Türen!
Hilf mir, klinke mich aus!
Wann klinkst Du Dich ein?
Ich will Dein Klangkörper sein.

17.06.2017    



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© WolfgangJohannesWelk ( wjw@reimquelle.de )

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