Du schaffst Dich


Du schaffst Dich hier her
nur für mich.
Heraus aus ewiger Kohärenz
spannst Du Dich
zur Raumzeit hier auf.

  "Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht,
und ohne dasselbe ist nichts gemacht,
was gemacht ist."

  Gleich einem Sprungtuch
im unendlichen All
verwirkst Du den fluktuierenden Fluch.
Du bremst meiner fehlenden Seele den Fall
mit bergenden Blumen,
mit durchgrünendem Licht.

  "Und von seiner Fülle haben wir alle
genommen
Gnade um Gnade."

  Ich vertrieb mich ins Schweigen.
Mir zerfiel Dein Gesicht.
Der Tod war mein Eigen,
Dein Zorn mein Gericht,
das ich fraß bis zum bitteren Neigen.
Ja, ich kannte Dich nicht.

  "Niemand hat Gott je gesehen.
Der eingeborene Sohn,
der in des Vaters Schoss ist,
der hat es uns verkündigt."

5.09.2017    



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© WolfgangJohannesWelk ( wjw@reimquelle.de )

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