Der Angstsee


Mein Lebensfloß treibt dahin
auf dem Angstsee
so tief, so tief.

  In dieser Nacht – nein,
in jeder Nacht
suche ich Liebesfunken
an den schwarzdunklen
Sehnsuchtsstränden
so weit, so weit.

  Werfe ich meine Hoffnungsanker,
versinken sie grundlos.
Unerhört bleibt
mein Grundsuchen und
Haltfinden.

  Mein Lebensfloß treibt dahin
auf dem Angstsee
so uferlos fern,
dass kein Lichtstrahl
mich erreichen kann.
Nur Du sagst: "Komm!" –
glaube ich?!

26.02.2010    



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© WolfgangJohannesWelk ( wjw@reimquelle.de )

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