Ach schlag'


Herr, ach schlag'
auf meinen harten Felsen
stark mit Deiner Gnadenhand,
auf dass
noch eh' die Sonne sinkt an diesem Tag
Dein Wasser übersprudelnd quillt
in mein dürres Wüstenland,
auf dass
sein erfrischendes
Geplauder
den Durst der armen Seele stillt.

  Herr, ach schlag'
auf meinen harten Stein
sanft mit Deinem Richterschwert,
auf dass
noch ehe der Tag sinkt in die Nacht hinein
Dein Wort so liebevoll mich reut
bis hin zum fernsten Seelenstrand,
auf dass
sein wogend Werben
mir den Schauder
Deiner Heiligkeit erneut.

28.08.2016    



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© WolfgangJohannesWelk ( wjw@reimquelle.de )

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