Winternacht


Winternacht,
wie knisternd kalt zieht sich doch
dein Sternenstaub durch meine Mitternacht
kündend mir im Wunderkleid
in weißer, eisgekühlter Lichterpracht
immernd'e Unendlichkeit.

  Winternacht,
wie unsagbar unerzählt verspürt sich doch
mein Ich ob deiner Sternenfracht
flüsternd mir im Mondesschein
ein in schwarzen Worten still und sacht,
mein immer'ndes Verlorensein.

  Winternacht,
wie schmerzlich zart hat dein Funke doch
ein zehrend Feuer mir entfacht.
Ahnend mir mit Raum und Zeit
des Weltenschöpfers stille Macht,
seine immer'nde Barmherzigkeit.

28.12.2019    



Bild: nature-4560124_640 (Quelle: pixabay.com)



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© WolfgangJohannesWelk ( wjw@reimquelle.de )

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