Fragen


So viele Fragen,
warum und wieso?
Antwortet mir,
Wind oder Meer,
ach, ihr seid selbst nur getrieben!
Was frag' ich?
Ich kann nur mit euch klagen.

  Alles schweigt,
wer kann es nur wissen?
Mond, Sonne, ein Stern?
Woher und wohin?
Hat noch keiner den Vorhang zerrissen?
Ach, wie hätte ich gern,
dass jemand Sinn und Wahrheit mir zeigt.

  Kann ein Krug den Ozean je fassen?
Das Fähnchen den Sturm?
Liebt der Gärtner den Wurm?
Hier und jetzt,
da hilft kein kluges Gebärden.
Es drängt mich selbst, Antwort zu werden.
Furchtloses wagen möcht' ich gern erfassen.
Fruchtloses Fragen, ich sollte es lassen!

6.01.2006    



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© WolfgangJohannesWelk ( wjw@reimquelle.de )

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