Christus, einendes Band


Christus, einendes Band
so frei und schön.
Unsichtbar und unerkannt
wehrst Du Dich nicht,
zwingst Du mich nicht.
Wie lose liegst Du doch in meiner Hand.

  Christus, schützender Rand
so selbstlos und stark
wirfst himmlischen Brand,
entzündest göttliches Licht,
kündest das Hochzeitsgericht.
Wie schwer erfasst Dich mein Verstand.

  Christus, rettendes Land,
das allem Hier ertragend innewohnt,
Irrst Du nicht ob Deinem Stand,
Dich unter uns so einfach einzugründen?
Erlöst bin ich vom falschen Finden,
sobald Dein Einen mich durchspannt.

1.04.2018    



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© WolfgangJohannesWelk ( wjw@reimquelle.de )

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