Christus, Stern von Bethlehem


Christus, Stern von Bethlehem,
wie bist du aufgegangen
so hell und wunderschön.
Wer Deinen Glanz hat je geseh'n,
der ist darin gefangen
in Freuden und in Leiden.

  Erstrahlt wie er in seinem Licht,
durchhallt sei euer Angesicht
mit seiner frohen Kunde
zu jeder Zeit und Stunde.

  Christus, Stern von Bethlehem,
wie bist Du uns gewogen
so mild und angenehm.
Wer darf in Deinem Glanze steh'n?
Dein Strahl hat uns gezogen
aus Nacht und finst'rem Werden.

  Erstrahlt wie er in seinem Licht,
bis euch die Finsternis gebricht,
im tiefsten Herzensgrunde
zu seiner Zeit und Stunde.

  Christus, Stern von Bethlehem,
wie sind wir voll Verlangen
so schwach und so bequem.
Wer spürt Deines Glanzes Weh'n,
in all dem Leid und Bangen?
Was hält uns nur gefangen?

  Erstrahlt wie er in seinem Licht,
da seine Liebe zu euch spricht
bis in die größte Wunde
zur jüngsten Zeit und Stunde.

  Christus, Stern von Bethlehem,
wie bist du uns verborgen,
so menschlich hingegeben.
Wer kann Deinen Glanz erhöh'n?
Du birgst all uns're Sorgen
in Deinem neuen Morgen.

  Erstrahlt wie er in seinem Licht,
verzagt ob all der Hoffnung nicht,
die uns ist wohl versprochen
vom Sternlicht, das zerbrochen
vor aller Zeit und Stunde.

12.12.2014    



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© WolfgangJohannesWelk ( wjw@reimquelle.de )

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