Ungeordnet


Ungeordnet strebt unser Herz,
mein Gott,
bis es sich wiederfindet
in Deiner Wahrheit,
gleich dem Kinde,
am Mutterblick
sich säugend.

  Ungeordnet lebt unser Schmerz,
mein Gott,
bis er sich neu verbindet
mit Deiner Wahrheit,
gleich der Rinde,
die Stück für Stück
zum Baume wird.

26.05.2026  ↑    



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© WolfgangJohannesWelk ( wjw@reimquelle.de )

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