So viel erschrickt mich


So viel erschrickt mich,
so viel entquickt mich
im innersten Kern
ging das Du mir verloren,
ward ein Ich mir geboren,
der Gnaden so fern, so fern.

 
Bild: festival-1329496_1280 (Quelle: pixabay.com)

So wenig erquickt mich,
so wenig beglückt mich
im tiefsten Gekröse.
Hab ich mich vergraben,
ist mehr Nehmen als Haben,
sucht mich das bitterlich Böse.

 
Bild: heaven-1549874_1280 (Quelle: pixabay.com)

So wenig erschrickt dich,
so viel bedrückt dich
am menschlichen Wesen.
Hast du tödlich gelitten,
bist allem inmitten,
musst mich erlösen
vom Bitteren, Bösen.

 
Bild: easter-735942_1280 (Quelle: pixabay.com)

5.11.2025  ↑    



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© WolfgangJohannesWelk ( wjw@reimquelle.de )

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